Lukas Britschgi

Saison 22/23 

Aufgrund eines Schlüsselbeinbruches musste ich leider die Schweizermeisterschaften absagen. Ich unternehme alles, um für die EM wieder in Form zu sein.  

Erfolge Saison 22/23

  • Budapest Trophy 2. Platz
  • Warsaw Cup 3. Platz
  • Finlandia Trophy 5. Platz
  • Grand Prix Skate Canada 6. Platz
  • Grand Prix de France 7. Platz



Willkommen auf meiner Homepage

Seit über 17 Jahren stehe ich nun schon auf dem Eis. Angefangen mit 7 Jahren in einem Kindergruppenkurs, gefolgt von ersten Trainingsstunden bei meinem Trainer, bis hin zu meinen jetzigen 21 Trainingsstunden pro Woche auf und neben dem Eis. Heute bin ich Olympionike, Schweizermeister, Mitglied im Schweizer Elite-Nationalkader und vertrete die Schweiz an internationalen Meisterschaften. 

Meine Ziele

Saison 2022/23
Weltmeisterschaften Top15
Europameisterschaften Top10
Schweizermeister


Olympische Winterspiele 2026

Meine Erfolge

23. Platz an den Olympischen Winterspiele 2022
15. Platz Weltmeisterschaften,
11. Platz an den Europameisterschaften und

Schweizermeister 2022,
9 weitere Medaillengewinne an den Schweizermeisterschaften und
8 Medaillen an internationalen Wettkämpfen

Lukas Britschgi

Mein Team

Trainer: Michael Huth, Robert Dierking und Alexei Pospelov
Choreographen: Andrea Vaturi, Adam Solya und Michael Huth
Physio und Off-Ice Coach: Stephan Schmocker und Seppi Neuhauser 
und natürlich meine Familie, ohne die das alles nicht möglich wäre.

Blog

Saison 22/23

Auftakt in die Saison

Endlich ging es wieder los. Nach etwa sieben Monate Wettkampfspause, hat die neue Saison endlich wieder begonnen.
Meine Saisonvorbereitung während den letzten Monaten war intensiv und ich konnte viel an neuen Schwierigkeiten arbeiten. Dazu habe ich im Frühling zwei neue Programme einstudiert, welche im Sommer mit den Choreographen verfeinert und ausgearbeitet wurden.
Diese Woche begann nun meine Saison mit der Finlandia Trophy in Espoo, Finnland, was auch die Hauptprobe für die kommende Europameisterschaften ist, die ebenso in Espoo stattfindet.
Die Ziele waren definiert, unter anderem mindestens in die Top8 um wichtige World Ranking Punkte zu sammeln.
Zwei neue Programme am ersten Wettkampf bedeuten immer viele neue Erfahrungen und Rückmeldung zu sammeln, die Performance, Punkte und Feedbacks zu analysieren und mögliche Anpassungen vorzunehmen.
Im Kurzprogramm konnte ich leider mein Potenzial nicht ausschöpfen. Zwei grössere Fehler bei den Sprüngen musste ich hinnehmen, was mich ordentlich Punkte gekostet hat. Ein Sturz bei meinem 4-fach Sprung und ein weiteren Sturz beim 3-fach Axel. Dafür bekam ich für alle Pirouetten und Schritte die maximalen Levels, was für die technischen Punkte wichtig war. In der B-Note steigerte ich mich ebenso, dennoch hat es in beiden Bereichen noch Luft nach oben.
Mit einem 10. Zwischenplatz brauchte es mal wieder eine Aufholjagd, denn mindestens in die Top 8 war das Ziel.
In der Kür konnte ich die Fehler vom Vortag beheben und lief ein starkes Programm. Zwei sehr gute 4-fach Sprünge, kaum Fehler, alles mit dem Maximum an Levels und eine starke B-Note, brachten mir viele Punkte ein. Mit einer neuen persönlichen Bestleistung in der Kür und dazu noch die technisch beste Kür von allen, konnte ich mich noch auf den 5. Platz vorkämpfen. Leider reichte es nach dem verpatzen Kurzprogramm für kein Podestplatz, trotz der starken Kür.
Dennoch gibt es auch im zweiten Programm noch einiges an Potenzial, was ich hoffentlich nächste Woche am Wettkampf in Budapest zeigen kann.
Der Saisonstart mot dem 5. Schlussrang ist im Grossen und Ganzen gut gelungen und ich bin höchst motiviert für die nächsten Wettkämpfe.

Silber in Budapest

Nur drei Tage nach Finnland ging es für mich weiter nach Budapest an den nächsten Wettkampf der Challenger Serie. 
Ich konnte mich nach letzter Woche relativ gut erholen und war auch zuversichtlich, mich in Budapest nochmals steigern zu können. 
Dies war auch das Ziel für den Wettkampf, da es noch genug Potenzial nach oben gibt, vor allem im Kurzprogramm. 
Eine Steigerung im Kurzprogramm ist mir gelungen, auch wenn nicht ganz so gut wie gewünscht. Einen Sturz musste ich beim 4-fach Sprung hinnehmen, was mich viele Punkte gekostet hat. Nichtsdestotrotz lief ich mit einem sonst starken Programm sechs Punkte mehr als die Woche zuvor und konnte mich auf dem guten 5. Rang zwischenplatzieren. 
Vor der Kür hatte ich schon die Gedanken an eine Medaille, jedoch wusste ich nicht, ob dies realistisch war, da ich doch noch nicht 100% in Topform bin. 
Doch es braucht nicht immer eine Bestform, um Bestleistungen zu zeigen. 
Mit einer nahezu fehlerfreien Kür, zwei 4-fach Sprüngen, alle Levels auf dem Maximum und insgesamt einem neuen personal Best von 239 Punkten kämpfte ich mich auf den 2. Platz vor. Wie auch schon in Finnland erreichte ich die besten technischen Punkte der Konkurrenz und sicherte mir mit der Silbermedaille, meine erste Medaille bei der Challenger Serie und zusätzlich wichtige Punkte fürs World Ranking. 
Die ersten zwei Wettkämpfe der Saison waren sehr erfolgreich mit einem 5. und 2. Platz bei der Challenger Serie Wettkämpfen und gibt mir viel Energie und Motivation für die restliche Saison. 
Jetzt geht es erstmal wieder zurück in die Vorbereitungen für den Grand Prix in Kanada der Ende Oktober stattfindet. 


Grand Prix Skate Canada 


Weiter ging es mit meinem ersten Grand Prix. 
Grand Prix ist nach den internationalen Meisterschaften die höchste Wettkampfsstufe, bei der man nur mit Einladung des Veranstalters und ISU teilnehmen kann. Dafür müssen diverse Kriterien erfüllt werden, um überhaupt auf die Liste der möglichen Teilnehmer zu kommen.
Als einer von den 12 Läufern hatte ich die Ehre, die Schweiz in Kanada zu vertreten. 
Nach einer langen Reise, mit einer Notlandung in Montreal, aufgrund eines medizinischen Vorfalls und einem folgenden Trainingstag stand am Freitag das Kurzprogramm an. Dieses lief jedoch nicht wie erwünscht. Zwei grössere Fehler musste ich hinnehmen, jedoch war ich nicht der einzige. Viele Läufer hatten an diesem Freitagabend Schwierigkeiten, weshalb es mir trotzdem noch auf den 8. Platz reichte.
Das Ziel war mindestens in die Top 8 zu laufen, um World Ranking Punkte zu sammeln, somit musste ich meinen Rang verteidigen oder mich noch weiter nach vorne kämpfen.
Mit einer guten Kür, die dennoch nicht ganz fehlerfrei war, konnte ich auf den 6. Platz laufen und mich in der vorderen Hälfte etablieren. 
Mit einem 6. Platz an meinem ersten Grand Prix bin ich durchaus zufrieden, wenn auch es noch viel Potential noch oben gibt. 


Grand Prix de France

Keine 48h nach Ankunft in München von Kanada ging es weiter nach Frankreich an meinen 2. Grand Prix. 

Nach kurzer Regenerationszeit und drei Trainings später sass ich wieder im Zug auf dem Weg nach Angers, wo ich nochmals die Ehre hatte, die Schweiz an einen weiteren der ingesamt sechs Grand Prix zu vertreten. 

Drei Wettkämpfe innerhalb vier Wochen hatte ich schon in den Beinen und im Kopf, was eine ordentliche Vorbelastung war, trotzdem habe ich mich relativ fit gefühlt. 

Im Kurzprogramm konnte ich mein Season Best verbessern, auch wenn noch nicht fehlerfrei und auf dem Punktlevel, was das Ziel war. 

Die 11 anderen Läufer liefen beinah fehlerfrei weshalb es nur für den 9. Zwischenplatz reichte. 

Für die Kür musste ich nochmals alle Energie und Power sammeln, denn die Schnelligkeit und Energie hatte im Morgentraining noch gefehlt. 

Am frühen Abend war ich noch nicht 100% fit, dennoch konnte ich eine starke Leistung in der Kür abliefern und auf den 7. Platz laufen. 

Zwar war das Ziel bisschen höher, nichtsdestotrotz ist das Ergebnis zufriedenstellend. Auch hier konnte ich nochmals wichtige Punkte fürs World Ranking sammeln. 

Die letzten fünf Wochen waren geprägt von vielem Reisen und intensiven Wettkämpfen (zwei davon Grand Prix). 

Ich konnte enorm viele Erfahrungen sammeln und freue mich auf die weiteren Wettkämpfen die folgen. 

Der nächste Wettkampf ist in Warschau in zehn Tagen und bis dahin werde ich die Leistungen und Performances der letzten Wochen analysieren, ein paar Dinge anpassen und mich erneut für Warschau vorbereiten. 


Warsaw Cup

Zehn Tage nach Frankreich ging es für mich weiter nach Warschau an meinen dritten Challenge Serie Wettkampf dieser Saison. 

Mit 26 Läufer war das Teilnehmerfeld relativ gross und mit starker Konkurrenz besetzt. 

Das Ziel war trotzdem aufs Podest zu laufen, um in die beste Gruppe bei den Europameisterschaften zu kommen (dank den dadurch gewonnenen World Ranking Punkten). 

 Mit einem beinah fehlerfreiem Kurzprogamm und einem neuen Personal Best von zehn Punkten mehr konnte ich mich auf den 2. Rang zwischenplatzieren. 

Das erste Mal diese Saison musste ich nicht von hinten aufholen, sondern meine Platzierung verteidigen. 

Der Druck war deshalb höher, dennoch konnte ich konzentriert bleiben und eine starke Kür abliefern. 

Mit einer neuen persönlichen Bestleistung von über 253 Punkten (Verbesserung von knapp 15 Punkten) gewann ich die Bronze Medaille und somit die zweite Medaille bei den Challenger Serie Wettkämpfen dieser Saison. 

Presse 

Olympische Winterspiele:

LUKAS BRITSCHGI AUS DER SCHWEIZ LEGT EIN ORDENTLICHES KURZPROGRAMM HIN


Lukas Britschgi aus der Schweiz kann mit seinem Kurzprogramm auf den Finaleinzug hoffen. Die Kommentatoren bedanken sich bei den Läufern auch für die "fetzige Musik, mit der sie uns am Leben halten."

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